Soziales Engagement

Weihnachtsrundschreiben 2017


Liebe Geschäftspartner,

 

für mich war es heuer ein sehr erfolgreiches, aber auch ein sehr turbulentes Jahr. Da und dort hat nicht immer alles meinen Vorstellungen einer ordentlichen Auftragsabwicklung entsprochen. Dafür möchte ich mich entschuldigen.

 

Im April konnte ich mein Patenkind „Seven“ in Thailand besuchen.

Bei Interesse: „Sarnelli House Thailand“

 

Der Minimarket in Benin-City (Nigeria), bei dessen Zustandekommen ich helfen konnte, hat sich soweit entwickelt, dass eine Familie davon leben kann.

 

Am Meisten hat mich im November ein Mail von der Mutter meines Patenkinds Sarah aus der Mongolei, als es dort bereits -16°C gegeben hat, berührt und gefreut:

 

Sarah hat winter schuhe sie hat gelacht.

Sie hat gesagt Mama mein fuss nicht kalt warm gesagt. Vielen danke

 

Ich danke somit auch heuer wieder allen meinen Geschäftspartnern, die es mir ermöglichen etwas geben zu können und wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein Frohes Weihnachtsfest und Liebe und Frieden.

 

 

Wenn du wissen willst wer du warst, dann schau wer du bist.

Wenn du wissen willst wer du sein wirst, dann schau was du tust.

Weihnachtsrundschreiben 2016

Sarah Juni 2015
Sarah Juni 2015
Sarah Februar 2016
Sarah Februar 2016

Liebe Geschäftspartner,

 

Ich habe seit einigen Jahren Kontakte in die Mongolei. In der Mongolei gibt es keine politische Verfolgung und keinen Krieg. Aber es gibt zwischen der jemals gemessenen tiefsten und höchsten Temperatur 100°C Unterschied. Das Land ist ca. viereinhalbmal so groß wie Deutschland, aber hat nur ca. 3 Millionen Einwohner. Ca. 40% leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar, fast die Hälfte der Bevölkerung lebt als Nomaden in Jurten (Zelten). Das Durchschnittseinkommen beträgt ca. 4.400 US$ jährlich. Es gibt keine Sozialversicherung, die Gesundheitsausgaben der Regierung betragen ca. 200 US$ pro Kopf (Österreich ca. 4.500 US$). Für jeden Arzt- oder Spitalsbesuch muss die ganze Familie zusammenlegen und vorab bezahlen. Es ist daher eines der Länder von denen „nur Wirtschaftsflüchtlinge“ kommen.

 

Ob man nun an die Evolutionslehre glaubt oder christlich-religiös: Tatsache ist, dass wir alle Brüder und Schwestern sind. Es ist Zufall, ob man in einem der reichsten Länder der Erde auf die Welt kommt oder in einem Teil der Welt in dem es am Nötigsten zum Überleben fehlt. Kein Baby hat Schuld an seinem Schicksal. Wir sind dazu da einander zu helfen.

 

Zusätzlich zu meinem Patenkind „Seven“ aus Thailand habe ich die Patenschaft für „Sarah“ aus der Mongolei übernommen.

  

Ich danke somit allen meinen Geschäftspartnern, die es mir ermöglichen etwas geben zu können und wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein Frohes Weihnachtsfest und Liebe und Frieden.

 

Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze

 anzünden, ohne dass ihr Licht schwächer wird.

Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

Weihnachtsrundschreiben 2015

Minimarket in Benin-City, Nigeria
Minimarket in Benin-City, Nigeria

Liebe Geschäftspartner,

dieses Jahr wurde thematisch beherrscht von Menschen die aus Angst, Verzweiflung und ohne Perspektiven ihre Heimat verlassen. Uns war bis dahin nicht bewusst, wie viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen. Erst als sie jetzt vor unserer Türe standen haben wir sie wahrgenommen. Wie viele kommen noch, wie viele Einwanderer verträgt unser Land? Wie wird das Zusammenleben mit anderen Kulturen funktionieren? Ist das Boot schon voll oder haben wir genügend Möglichkeiten zu helfen? Haben wir unseren Wohlstand alleine geschaffen oder geht es uns auf Kosten von anderen so gut?

Zu all den Fragen kann man unterschiedliche Meinungen haben. Abgesehen von den radikalen Randmeinungen wird jede Meinung dazu nicht falsch sein.

Meine Meinung ist, dass es nicht gut sein kann seine Wurzeln verlassen zu müssen. Es wird für diese Menschen unendlich schwer sein, in völlig anderer Kultur eine neue Heimat zu finden. Wir müssen erkennen, dass wir von unserem Wohlstand etwas abgeben müssen, wobei Hilfe zur Selbsthilfe das zielführendste ist. Den Menschen in ihrem eigenen Land Perspektiven zu zeigen halte ich für die beste Hilfe.

Zusätzlich zu meinem Patenkind aus Thailand, das in einem Haus für Waisen und HIV-positive Kinder lebt, habe ich dieses Jahr im Wert der üblichen Weihnachtsgeschenke mitgeholfen, dass eine Familie aus Nigeria ein Geschäft für Lebensmittel in einer Stadt in Nigeria eröffnen konnte.

Ich danke somit allen meinen Geschäftspartnern, die es mir ermöglicht haben etwas geben zu können und wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein Frohes Weihnachtsfest und Liebe und Frieden.

 

Alle Menschen sind eins.

Was sie unterscheidet ist der Name,

den man ihnen gibt

 

Weihnachtsrundschreiben 2014

"Seven" mit seiner Mutter, 2014
"Seven" mit seiner Mutter, 2014

Im Jahre 2011 wurde ich auf die Einrichtung "Sarnelli House" im Nordosten Thailands aufmerksam. "Sarnelli House" ist ein Waisenhaus für verlassene Kinder und Kinder mit HIV / AIDS. Ich habe mich dazu entschieden, für eines dieser Kinder die Patenschaft zu übernehmen. Hier die damalige Situation meines Patenkinds "Seven":

Seven is three years old and he lives with his Mum and older sister who is 13 years old. His Mum has HIV. Seven was checked for HIV at birth and tested negative. His Mum started coming to the clinic at Sarnelli House last year when she was sick with AIDS. She is now on medicine and is gaining weight and strength, but is still unable to work. Seven started getting chest infections and the outreach team took him to be tested for HIV again and he tested positive. His CD4 count is 20% so he doesn’t need to start his AntiRetroViral (ARV) medicines yet. The outreach program help the family out with a food program every month which includes milk for Seven, and take Seven and his mum to the doctors every 3 months. He will start school next year if he is well enough. 

April 2011

Seven starts school in Kindergarten this year in May. He cannot go to the local government school as the teachers and some of the parents have found out he has HIV/AIDS and don’t want him at the school. He will attend Rosario Catholic School with the many children from Sarnelli House. Seven’s health has been stable this year and he has regular 3 monthly check ups at the university hospital to see how his immune system is going. So far it is strong and he hasn’t needed to start on ARV drugs. His mother’s health is also improving and she is starting to work at labouring jobs when she can, and his older sister is still studying at school. Seven is slowly becoming less shy and more confident and is looking forward to school.

Nun ist Seven schon 7 Jahre alt und ich freue mich über seine Entwicklung